Einsamkeit im Homeoffice? Darum ist Coworking eine gute Lösung!

Einsamkeit im HomeOffice

Kein Gedränge in der U-Bahn, kein Stress im Stau, kein Gehetze am frühen Morgen. Dank Homeoffice kannst Du direkt vom Bett zum Schreibtisch wechseln und anfangen zu arbeiten. Dein Arbeitsweg dauert weniger als eine Minute. Ein Traum? Es könnte so schön sein, wäre da nicht die Einsamkeit im Homeoffice, die oft über kurz oder lang Einzug hält. Wer im Homeoffice arbeitet, hat weniger bis gar keine sozialen Kontakte – besonders schlimm ist es für diejenigen, die alleine leben.

Einsamkeit – das neue gesellschaftliche Problem

Auch wenn die meisten über Chat und Mail Kontakt zu ihren Kollegen halten – ein echter Austausch im Team entsteht dadurch meistens nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass wir heutzutage viel weniger sozial aktiv und offline vernetzt sind als früher. Für viele bedeutet das: Fehlen die sozialen Kontakte auf der Arbeit, kann das in den meisten Fällen auch nicht in der Freizeit kompensiert werden. Das Resultat ist die absolute Vereinsamung.

Es gibt drei große Gefahren im Homeoffice: Einsamkeit, Faulheit und Überanstrengung. Mit der Einsamkeit hat nahezu jeder im Homeoffice zu kämpfen. Faulheit oder Aufschieberitis befällt besonders die Menschen im Homeoffice, die sich schon vorher schwer damit taten, Termine und Zeitpläne einzuhalten. Auf der anderen Seite steht die Gefahr der Überanstrengung, weil die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit zuhause völlig verwischen. Du kannst immer nebenher Mails beantworten oder weiterarbeiten – auch wenn es schon Mitternacht ist und Du eigentlich schon lange Feierabend hast.

Einsamkeit und Homeoffice – eine Herausforderung

Mit dem Homeoffice kommt unweigerlich die Isolation. Auf Dich alleine gestellt, musst Du alle Herausforderungen selbständig meistern. Die Gefahr ist groß, dass Dir früher oder später die Decke auf den Kopf fällt. Das Homeoffice gefährdet die Gesundheit, denn wir Menschen sind für die Einsamkeit nicht gemacht. Eine britische Studie fand kürzlich heraus, dass soziale Isolation das Sterberisiko um 29 % steigert. Wer in seiner Arbeitswelt isoliert ist, befindet sich in einer gefährlichen Situation. (Quelle: https://journals.sagepub.com/home/pps)

Coworking als Strategie gegen die Einsamkeit

Coworking schafft für Menschen ähnliche Strukturen wie ein Großraumbüro. Man trifft sich an der Kaffeemaschine, man sieht regelmäßig die gleichen Menschen wieder. Es kommt immer wieder zu einem kleinen Plausch, der die Arbeit auflockert und für den so wichtigen sozialen Kontakt zwischendurch sorgt.

Durch das Coworking ist ein geregelter Alltag vorgegeben. So wie im Büro auch, fängst Du früh an und gehst nachmittags oder abends wieder nach Hause. Spätestens, wenn sich die Arbeitsplätze um Dich herum leeren, weißt Du, dass es an der Zeit ist, Feierabend zu machen.

In einem Coworking-Space triffst Du auf andere interessante Menschen, mit denen sich interessante Synergien ergeben können. Meist gibt es regelmäßige Netzwerk-Veranstaltungen wie gemeinsame Frühstücke oder Stammtische, die das gegenseitige Kennenlernen über den Arbeitsplatz hinaus erleichtern. Du triffst auf Gleichgesinnte und Ihr könnt Wissen und Erfahrungen austauschen.

Coworking erhöht die Produktivität

Die bloße Anwesenheit von anderen arbeitenden Menschen kann sich positiv auf Deine Produktivität auswirken. Durch das Verhalten der Anderen wirst Du motiviert, auch konzentriert zu arbeiten. Du verbringst weniger Zeit auf Social Media und hast am Ende des Tages in kürzerer Zeit mehr geschafft.

Das gemeinsame Arbeiten macht Spaß, fördert Deine sozialen Kontakte und trägt damit zu Deiner psychischen Gesundheit bei. Wenn es Dir besser geht, wirst Du kreativer und leistungsfähiger. So geht die Arbeit leichter von der Hand und Du erzielst bessere Ergebnisse.

FAQ zum Thema Coworking

1. Ist ein Coworking-Arbeitsplatz teuer?

Ganz im Gegenteil. Das Coworking-Modell ermöglicht Dir maximale Flexibilität. Du kannst deinen Arbeitsplatz stunden-, tages- oder monatsweise mieten – ganz, wie Du es gerade brauchst.

2. Wie funktioniert Coworking?

Eine Gruppe unterschiedlicher Menschen kommt in einem Büroraum zusammen, um dort zu arbeiten. Die Menschen, die sich für dieses Arbeitsmodell entscheiden, teilen Werte wie Offenheit, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft oder Zusammenarbeit.

3. Wer nutzt Coworking-Spaces?

Die Zielgruppe ist gemischt. Besonders häufig gehören Freiberufler, Kreative und kleine Start-ups zu den Coworking-Nutzern. Theoretisch ist dieses Konzept für jede Branche zugänglich, für einige bietet es sich jedoch besonders an. Seit 2020 nutzen auch Angestellte, die Abwechslung zum Homeoffice.

Fazit

Homeoffice reduziert zwar den Stress, weil der Anfahrtsweg zur Arbeit wegfällt. Dafür verschwimmen zuhause Arbeits- und Freizeit. Ein großes Problem ist die Einsamkeit, die nach einer gewissen Zeit im Homeoffice unweigerlich entsteht. Es fehlen soziale Kontakte, der gelegentliche Plausch mit Kollegen oder die willkommene Abwechslung, wenn jemand seinen Geburtstag feiert.

Eine ideale Lösung für dieses Problem sind Coworking-Spaces. Menschen treffen sich hier, um gemeinsam zu arbeiten. Das trägt zum persönlichen Wohlbefinden bei. Man kann gleichzeitig wunderbar Netzwerken und lernt interessante Menschen kennen. Oft ergeben sich dadurch spannende Synergien.